Bewusst und Gesund - Was hat es eigentlich mit Gewohnheiten auf sich?

Ein Forscher der Duke Universität, in Durham North Carolina fand 2006 heraus, dass über 40% unserer täglichen Handlungen nicht auf bewussten Entscheidungen beruhen, sondern auf Gewohnheiten.
Dabei haben Gewohnheiten hingegen Auswirkungen auf die Gesundheit, Produktivität, Finanzen und das Wohlbefinden.

Auch wenn wir dennoch so stark von Gewohnheiten beherrscht werden kann man trotzdem sagen,
Gewohnheiten lassen sich ändern wenn wir verstehen, wie sie funktionieren!

Wie also entstehen Gewohnheiten?
Als Erstes muss man verstehen, dass Gewohnheitsschleifen entstehen um das Gehirn zu entlasten.
Zudem sind sie in 3 Teile gegliedert:
Auslösereiz | Routine | Belohnung
Wenn man lernt die Auslösereize und Belohnungen zu beobachten, kann man die Routinen verändern.

Es gibt keine goldene Regel da jede Gewohnheit zu spezifisch im Einzelfall ist, dennoch möchte ich euch einen Ansatz mitgeben.

Leitfaden gegen schlechte Gewohnheiten:

1.) Routine identifizieren
Eigene Gewohnheiten verstehen, Gewohnheitsschleifen erkennen und aufgliedern, alte Laster durch neue Routinen ersetzen
2.) mit Belohnungen experimentieren
--> herausfinden wo nach es dir wirklich verlangt
3.) Auslöser isolieren
schaue dir dabei diese 5 Kategorien an:
Standort, Uhrzeit, emotionaler Zustand, andere Menschen, unmittelbar vorrangehende Handlungen
4.) Plan aufstellen
Für den Fall, dass der Auslöser auftritt einen Plan erstellen, Verhalten wählen, dass dir die
Behlohnung verschafft nach der es dir wirklich verlangt --> neue Routinen etablieren

Natürlich lassen sich nicht alle Gewohnheiten so leicht ändern aber dieses Rahmenmodel ist ein guter Anfang.
Sobald du weißt wie eine Gewohnheit funktioniert bist du ihr nicht mehr ausgeliefert und kannst sie bewusst zulassen oder eben nicht.


Fazit: Lebe bewusst, etabliere neue, erholsame Routinen und befreie dich von schlechten Gewohnheiten.

Viel Spaß beim Ausprobieren !

 

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